Unser Sohn ist jetzt 16 Monate alt und ein Kind, das sich gerne alleine beschäftigt und spielt und es dabei genießt, seine Eltern, oder andere Erwachsene und Kinder um sich zu haben. Sobald jedoch mein Mann oder ich uns einer Tätigkeit wie Telefonieren, am Computer arbeiten oder Lesen, widmen, registriert unser Sohn das sofort, unterbricht sein Spiel, will auf den Arm genommen werden und fühlt sich sichtlich unglücklich und ausgeschlossen.
Dieser stets plötzlichen Stimmungsveränderung meines Sohnes wollte ich etwas näher auf den Grund gehen und habe mit ihm eine so genannte Surrogat-Sitzung (mein Mann war der Stellvertreter für unseren Sohn) durchgeführt.
Was sich dabei herausstellte, war für uns höchst interessant und aufschlussreich: sobald wir unsere Aufmerksamkeit also auf eine bestimmte Sache oder Person richten, die unsere gesamte Konzentration einfordert (Telefon, Computer), verändert sich unser Fokus in einer Weise, den das Kind unbwusst über Energiewellen wahrnimmt. Unser Sohn erlebt uns dann wie abgetaucht und nicht mehr zur Verfügung stehend. Das löst in ihm ein Gefühl von Alleine-sein aus und erklärt, warum er in diesen Situationen versucht, uns möglichst schnell aus diesem “Zustand” heraus zu holen.
Ich habe ihm darauf den Stress kinesiologisch gelöst. Wir können vier Wochen später, besobachten, dass er diese Alltagssituationen nun einordnen kann und entspannt bleibt.
Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch scheinbare Nichtigkeiten, wenn sie denn ersteinmal gelöst sind, den Lebensalltag erheblich erleichtern können.